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Probleme
am S-Bahnhof Rahnsdorf werden angegangen!
Die Situation am S-Bahnhof Rahnsdorf ist vor
kurzem eskaliert. Seit vielen Jahren stellen viele der täglichen
Berufspendler aus Rahnsdorf und vor allem Schöneiche ihr Auto
dort ab, um mit der S-Bahn in die Innenstadt zu fahren. Bisher
hatte keine Behörde etwas dagegen, dass die Fahrzeuge entlang dem
Alter Fischweg am Waldrand neben der Fahrbahn abgestellt wurden.
Reguläre Stellplätze oder gar einen Park-and-Ride-Parkplatz gibt
es nicht.
Jetzt änderte sich das von einem Tag auf den
anderen. Es wird ein Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro
verlangt.
Die Konsequenz ist, dass die Autofahrer nun ihre Fahrzeuge auf der
ohnehin engen Straße zwischen dem Bahnhof und Schöneiche über
lange Strecken abstellen. Das macht die ohnehin schwierige
Situation im Berufverkehr – ohne begleitenden Rad- und Fußweg
– unhaltbar gefährlich.
Wenn es gewünscht ist, dass man nicht mit dem Auto in die
Innenstadt fährt, dann müsste es auch Parkflächen oder andere Lösungen
zur Erreichung des Bahnhofes geben – erst Recht in Zeiten des
verstärkten Klimaschutzes.
„Diese unhaltbare Situation am S-Bahnhof
Rahnsdorf bedarf dringend einer Lösung.“ So der Vorsitzende der
SPD Schöneiche, Philip Zeschmann. Die SPD Schöneiche hat die
schwierige Situation schon vor längerer Zeit erkannt und bereits
Gespräche mit der Forstverwaltung Berlin mit dem Ziel einer
Verbesserung der Erreichbarkeit und der Parkplatzsituation geführt.
Dabei wurde deutlich, dass es zwei Lösungsansätze
geben könnte. Entweder werden legale Park-and-Ride-Parkplätze
geschaffen oder die Anbindung per Bus, Fahrrad und zu Fuß muss
verbessert werden, damit die Nutzung des Autos nicht mehr
erforderlich ist.
Da die Flächen neben dem alten Fischerweg überwiegend
der Berliner Forstverwaltung gehören und diese einer ökologisch
orientierten Waldbewirtschaftung und dem Grundwasserschutz im
dortigen Wasserschutzgebiet Vorrang gibt, hat diese bisher die
Anlage von Parkplätzen auf diesen einzig möglichen Flächen
ausgeschlossen. Dagegen war eine Bereitschaft zur Mitwirkung an
der Anlage eines parallel zur Straßen laufenden möglichst
beleuchteten Radwegs vorhanden. Bisher können Radfahrer nur den
ziemlich engen alten Fischerweg nutzen, was mindestens im
Berufsverkehr nicht ungefährlich ist. Bemühungen die
Busverbindung (Linie 161) der BVG nach Schöneiche zu verbessern
(Erhöhung der Taktfrequenz und regelmäßigere Fahrten bis zum
Ortszentrum und der Dorfaue) sind leider immer wieder an der BVG
gescheitert.
Die SPD Schöneiche setzt sich weiterhin
intensiv für eine gemeinsame Lösung der Probleme in
Zusammenarbeit der Bezirksverwaltung Treptow-Köpenick, der
Berliner Forstverwaltung und der Gemeinde Schöneiche ein und
fordert eine schnelle Realisierung eines verkehrsicheren und
beleuchteten Rad- und Fußweges zwischen Schöneiche und dem
S-Bahnhof Rahnsdorf für die große Zahl von Berufspendlern aus
Schöneiche.
Mittelfristig führt an einer Verbesserung
der Situation am S-Bahnhof Rahnsdorf auch politisch kein Weg
vorbei, denn aus Klimaschutzgründen muss die Fahrt mit dem
privaten PKW nach Berlin minimiert werden und deshalb attraktive
Angebote zur Nutzung und Erreichbarkeit der S-Bahn angeboten
werden. Es ist eine unhaltbare Situation, dass es am S-Bahnhof
Rahnsdorf keinerlei Park-and-Ride-Parkplätze wie an anderen Bahnhöfen
gibt und der entsprechende Parkplatz am S-Bahnhof Friedrichshagen
so winzig ist, dass er bereits um 7 Uhr morgens überfüllt ist.
für die SPD Schöneiche
Dr.
Philip Zeschmann, Vorsitzender
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