Über uns
Programm
Termine
Wahlen/Ergebnisse
Presseinfo
Schöneiche kommunal
 
Gemeindevertretung
Bürgermeister
Abgeordnete
 
Gästebuch
Kontakt
 
Links Schöneiche b. B.
Links SPD 
 

Impressum

17.10.2007

 

Probleme am S-Bahnhof Rahnsdorf werden angegangen!

Die Situation am S-Bahnhof Rahnsdorf ist vor kurzem eskaliert. Seit vielen Jahren stellen viele der täglichen Berufspendler aus Rahnsdorf und vor allem Schöneiche ihr Auto dort ab, um mit der S-Bahn in die Innenstadt zu fahren. Bisher hatte keine Behörde etwas dagegen, dass die Fahrzeuge entlang dem Alter Fischweg am Waldrand neben der Fahrbahn abgestellt wurden. Reguläre Stellplätze oder gar einen Park-and-Ride-Parkplatz gibt es nicht.

Jetzt änderte sich das von einem Tag auf den anderen. Es wird ein Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro verlangt.
Die Konsequenz ist, dass die Autofahrer nun ihre Fahrzeuge auf der ohnehin engen Straße zwischen dem Bahnhof und Schöneiche über lange Strecken abstellen. Das macht die ohnehin schwierige Situation im Berufverkehr – ohne begleitenden Rad- und Fußweg – unhaltbar gefährlich.
Wenn es gewünscht ist, dass man nicht mit dem Auto in die Innenstadt fährt, dann müsste es auch Parkflächen oder andere Lösungen zur Erreichung des Bahnhofes geben – erst Recht in Zeiten des verstärkten Klimaschutzes.

„Diese unhaltbare Situation am S-Bahnhof Rahnsdorf bedarf dringend einer Lösung.“ So der Vorsitzende der SPD Schöneiche, Philip Zeschmann. Die SPD Schöneiche hat die schwierige Situation schon vor längerer Zeit erkannt und bereits Gespräche mit der Forstverwaltung Berlin mit dem Ziel einer Verbesserung der Erreichbarkeit und der Parkplatzsituation geführt.

Dabei wurde deutlich, dass es zwei Lösungsansätze geben könnte. Entweder werden legale Park-and-Ride-Parkplätze geschaffen oder die Anbindung per Bus, Fahrrad und zu Fuß muss verbessert werden, damit die Nutzung des Autos nicht mehr erforderlich ist.

Da die Flächen neben dem alten Fischerweg überwiegend der Berliner Forstverwaltung gehören und diese einer ökologisch orientierten Waldbewirtschaftung und dem Grundwasserschutz im dortigen Wasserschutzgebiet Vorrang gibt, hat diese bisher die Anlage von Parkplätzen auf diesen einzig möglichen Flächen ausgeschlossen. Dagegen war eine Bereitschaft zur Mitwirkung an der Anlage eines parallel zur Straßen laufenden möglichst beleuchteten Radwegs vorhanden. Bisher können Radfahrer nur den ziemlich engen alten Fischerweg nutzen, was mindestens im Berufsverkehr nicht ungefährlich ist. Bemühungen die Busverbindung (Linie 161) der BVG nach Schöneiche zu verbessern (Erhöhung der Taktfrequenz und regelmäßigere Fahrten bis zum Ortszentrum und der Dorfaue) sind leider immer wieder an der BVG gescheitert.

Die SPD Schöneiche setzt sich weiterhin intensiv für eine gemeinsame Lösung der Probleme in Zusammenarbeit der Bezirksverwaltung Treptow-Köpenick, der Berliner Forstverwaltung und der Gemeinde Schöneiche ein und fordert eine schnelle Realisierung eines verkehrsicheren und beleuchteten Rad- und Fußweges zwischen Schöneiche und dem S-Bahnhof Rahnsdorf für die große Zahl von Berufspendlern aus Schöneiche.

Mittelfristig führt an einer Verbesserung der Situation am S-Bahnhof Rahnsdorf auch politisch kein Weg vorbei, denn aus Klimaschutzgründen muss die Fahrt mit dem privaten PKW nach Berlin minimiert werden und deshalb attraktive Angebote zur Nutzung und Erreichbarkeit der S-Bahn angeboten werden. Es ist eine unhaltbare Situation, dass es am S-Bahnhof Rahnsdorf keinerlei Park-and-Ride-Parkplätze wie an anderen Bahnhöfen gibt und der entsprechende Parkplatz am S-Bahnhof Friedrichshagen so winzig ist, dass er bereits um 7 Uhr morgens überfüllt ist.

für die SPD Schöneiche
Dr. Philip Zeschmann, Vorsitzender

 zurück zur Übersicht

    
© SPD.Schoeneiche.de - 2005  E-Mail direkt