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Wie
wird Schöneiche zum Traumort?
Auf
der Bürgerwerkstatt der SPD formulieren Schöneicher Bürgerinnen
und Bürger ihre Ideen und Visionen zum Ort.
Am 09. Oktober veranstaltete die SPD Schöneiche
ihre erste Bürgerwerkstatt = Programmwerkstatt zum
Kommunalwahlprogramm, auf der in reger Diskussion Schöneicher Bürgerinnen
und Bürger ihre Ideen und Wünsche zum Ausdruck brachten. Im
Sinne einer Zukunftswerkstatt ging es noch nicht darum, konkrete
Ziel für den Ort zu entwickeln, sondern zuerst einmal völlig
frei von irgendwelchen Zwängen den eigenen Vorstellungen von
einem Schöneiche, in dem man sich wohlfühlt, Ausdruck zu
verleihen.
Bei der Frage, wie sich die anwesenden Schöneicherinnen
und Schöneicher ihren Traumort vorstellen, wurde schnell klar:
Schöneiche ist bereits ein schöner Ort, an dem es sich gut leben
lässt, er könnte jedoch noch besser werden! Besonders von
Interesse war alles, was sich mit der Gestaltung einer attraktiven
Ortsmitte befasst, die als lebendiger Treffpunkt der Schöneicher
ein echtes Zentrum im Ort darstellt. Hier soll man etwas erleben,
sich mit anderen treffen und in interessanten Läden stöbern und
flanieren können.
Es zeigte sich, dass vor allem die Themen
Tourismus, Freizeit und Familie für die Anwesenden besonders
wichtig und verbesserungswürdig waren. Alle Wünsche können hier
aus Platzgründen nicht wiedergegeben werden, doch so viel sei
gesagt: Die Anwesenden wünschten sich ein Schöneiche, das als
attraktives Ausflugsziel nicht nur für Schöneicher interessant
sein würde, sondern durch Attraktionen wie ein Freibad, regelmäßige
Konzerte, Sport- und Freizeitangebote für Jung und Alt und jeden
Geldbeutel sowie ein anspruchsvolles gastronomisches Angebot auch
Gäste aus den umliegenden Orten oder Berlin anziehen würde.
Interessant war zudem der klar formulierte
Wunsch der Anwesenden, den Ort doch insgesamt freundlicher und
harmonischer zu gestalten. So wünschte man sich Schöneiche als
einen Ort, in dem engagierte Bürger in guter Nachbarschaft
miteinander leben, freundlich miteinander umgehen, sich füreinander
stark machen und sich mit ihrem Ort identifizieren, in dem es
keine soziale Ausgrenzung gibt und sozial Schwache unterstützt
werden und sich die Menschen gegen Rechts stark machen. Damit
wurde an diesem Abend eine auf den ersten Blick doch völlig
selbstverständliche Vision einer engagierten Bürgergesellschaft
formuliert.
Als
Fazit bleibt festzuhalten, dass diese Bürgerwerkstat ein guter
Auftakt war und viel Stoff für weitere Diskussionen mit
verschiedenen Akteuren bietet. Sie zeigte, wie viel Engagement es
in unserem Ort bereits gibt und wie viele gute Ideen weiterhin in
den Bürgerinnen und Bürgern schlummern. Angesichts der bunten
und großen Vielfalt an geäußerten Ideen lässt sich nur
erahnen, was geschehen würde, wenn über 12.000 Schöneicherinnen
und Schöneicher sich zu dieser Frage äußern und all ihre
Anregungen ausgewertet und gebündelt würden!
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