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1.
Bürgerwerkstatt der SPD Schöneiche ein großer Erfolg
„Wenn wir
eine weiterführende Schule nach Schöneiche bekommen wollen, wird
das wohl nur mit einem Gymnasium in privater Trägerschaft und
speziellem Profil möglich werden.“ Das war eines der Ergebnisse
nach fast drei Stunden gemeinsamen Arbeitens und Diskutierens
unter den zahlreich anwesenden Schöneicher Bürgern.
Unter Leitung
der Moderatoren Anna-Maria Zeschmann-Hecht und Dr. Philip
Zeschmann, beide SPD Schöneiche, wurde auf dieser Veranstaltung
am 14.März ein offenes Forum zum Austausch der Ideen und Gedanken
zum Thema „weiterführende Schule für Schöneiche“ mit der
Zielsetzung geboten gemeinsam gangbare Wege zur Verwirklichung
einer weiterführenden Schule für Schöneiche zu entwickeln.
Dazu wurden die
Teilnehmer zuerst gebeten in kleinen Gruppen Ihre Wünsche an eine
weiterführende Schule in Schöneiche und das was sie auf keinen
Fall wollen zu formulieren. Die Ergebnisse wurden kurz im Plenum
erläutert und danach unter Anleitung der Moderation nach
thematisch zusammengehörenden Gruppen strukturiert. Im Anschluss
wurden die Teilnehmer in neuer Gruppenzusammenstellung gebeten die
einzelnen gruppierten Themen noch einmal genauer zu betrachten und
Vor- und Nachteile der einzelnen Aussagen und Wünsche sowie
Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und zu benennen.
Nach dieser tiefer gehenden Auseinandersetzung mit den
verschiedenen Problemstellungen auf dem Weg zu einer weiterführenden
Schule in Schöneiche wurden in einer sehr konstruktiven
Plenumsdiskussion Stolpersteine ebenso wie realistische Möglichkeiten
zur Verwirklichung des Projektes diskutiert.
Unter anderem
wurde aufgezeigt, dass das Ministerium für Bildung, Jugend und
Sport des Landes nach der Schließung einer weiterführenden
Schule in Schöneiche, entsprechend intensiver Investitionen in
die Schulen in den umliegenden Orten und der aktuellen und
absehbaren Kassenlage des Landes, wohl kaum erneut eine öffentliche
Schule in Schöneiche ins Leben rufen würde. Hinzu käme, dass
Schöneiche bei der Neufestsetzung von Entwicklungs- und Förderzentren
im Lande ganz unten eingestuft ist und somit ohnehin keine
entsprechende Förderung erwarten kann. Zugleich sei die Kasse der
Gemeinde schon arg gebeutelt und es müssten in der
Haushaltsplanung immer wieder auch schmerzliche Kürzungen
vorgenommen werden. Deshalb sei auch von dieser Seite ein
finanzielles Engagement für eine weiterführende Schule
(Stichwort Neubau) ausgeschlossen. Bliebe also nur die Möglichkeit
aufgrund der sehr positiven Entwicklung der Kinderzahlen im Ort
mit einem privaten Betreiber ins Geschäft zu kommen. Zur
konkreten Form einer solchen Schule sollte nach Möglichkeit der
Elternwille ausschlaggebend sein.
Vorteilhaft für
den erfolgreichen Betrieb einer Schule in privater Trägerschaft wäre
hier jedoch ein Gymnasium mit einem speziellen pädagogischen
Profil, weil auf diese Weise nicht nur die Kinder aus Schöneiche,
sondern auch aus dem größeren Umkreis angesprochen würden, so
wie dies durch spezielle Schulen in Berlin und Fürstenwalde auch
heute schon geschehe (viele Schöneicher Kinder gehen dort zur
Schule). Wenn in der direkten Umgebung staatliche Schulen
verschiedenen Typs (Oberschule Woltersdorf, Oberschule und
Gymnasium Rüdersdorf, Oberschule und Gymnasium Erkner) zur Verfügung
stehen, würde diese Entwicklung in Schöneiche zur Erweiterung
der von der Elternschaft gewünschten breiten Auswahl von
Schultypen und –profilen beitragen.
Als Ergebnisse
des gemeinsamen Arbeitens wurden festgehalten:
-
Nur eine weiterführende Schule in Schöneiche ist möglich
(und nicht die freie Auswahl zwischen unterschiedlichen Schultypen
oder gar pädagogischen Profilen wie es sich viele erträumen)
-
Eine staatliche Schule ist unrealistisch
-
Wahrscheinlich ist deshalb eine Schule in
privater Trägerschaft, die in der Regel einen gymnasialen
Charakter haben wird.
-
Die Suche nach einem passenden Gebäude in Schöneiche
wird sehr schwierig, es gibt kaum Auswahl
-
Zur Realisierung sind jedoch kreative
Finanzierungsmodelle erforderlich
Zum weiteren
Vorgehen wurden der SPD Schöneiche als Veranstalter folgende Wünsche
mit auf den Weg gegeben:
-
Umfrage um das aktuelle Meinungsbild zu diesem Thema
in der Elternschaft abzufragen
-
Fortsetzung des als Bürgerwerkstatt der SPD
begonnenen Forums „Pro weiterführende Schule in Schöneiche“
möglichst als überparteiliche Veranstaltung
-
Gemeinsame Entwicklung (möglichst unter Beteiligung
des Bürgermeisters) von Szenarien zum möglichen Gebäude für
die weiterführende Schule und zu innovativen
Finanzierungskonzepten
-
Vorlage dieser Konzeption in der Gemeindevertretung
mit dem Ziel einen entsprechenden Grundsatzbeschluss zu erlangen
-
Gemeinsame Diskussion der Vor- und Nachteile de
einzelnen möglichen privaten Träger (evtl. mit Vorstellung der
unterschiedlichen Träger)
Die SPD Schöneiche
hat diese Anregungen aufgenommen und wird sich um die Realisierung
der einzelnen Schritte bemühen. So ist bereits ein Bericht über
diese Veranstaltung und ihre Ergebnisse ebenso auf die
Tagesordnung der nächsten Sitzung des Bildungsausschusses der
Gemeindevertretung gesetzt worden wie auch der Wunsch nach einer
zeitnah von der Gemeinde durchzuführenden Elternbefragung bezüglich
der Wünsche und Vorstellungen zu einer weiterführenden Schule in
Schöneiche.
Wir
interessieren uns für die Wünsche der Schöneicher Bürger und
helfen bei der Umsetzung!
Ihre
SPD Schöneiche
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