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Das
muss mal gesagt werden!
In
Kümmels Anzeiger gab es vom früheren Vorsitzender der Schöneicher
CDU mehrere Leserbriefe zum Thema "Aufbau Schöneiche“.
Diese Diskussion soll versachlicht werden, da Herr Hüchtker mit
der Geschichte unserer Gemeinde nicht vertraut ist und den Zustand
der Gemeinde sehr fehlerhaft darstellt. Unsere Gemeinde hat
erfolgreich in „harte“ und „weiche“ Standortfaktoren
investiert und bei einer sparsamen und wirtschaftlichen
Haushaltspolitik die richtigen Prioritäten gesetzt. Die
Einwohnerzahl ist von 8.000 auf fast 12.000 angestiegen. Die Zahl
der Gewerbebetriebe konnte von 56 auf heute 950 und die Zahl der
Wohnungen von 3.250 auf 5.500 erhöht werden. Unser Ort ist ein
attraktiver Wohn- und Gewerbestandort.
1990
gab es gravierende Mängel in der Infrastruktur, das ist
unbestritten. Von diesen Mängeln wurden in gemeinsamen
Anstrengungen durch eine zukunftsorientierte Kommunalpolitik sehr
viele beseitigt.
In
Schöneiche wurde seit 1991 erheblich in die Infrastruktur
investiert, sowohl privat (Telekom, EWE, e.dis, e-plus, Sparkasse,
Beamtenwohnungsverein, Plus, Edeka, Aldi, Lidl, Demos, Handwerk,
Einzelhandel, Handel, Dienstleister, Grundstückseigentümer) als
auch öffentlich (Gemeinde, Landkreis und Land).
Die
Gemeinde hat sofort 1991 ein neues Gewerbegebiet geplant und
gemeinsam mit den privaten Investoren 1995/96 erschlossen, es ist
heute zu 70 % entwickelt. Durch Bebauungspläne mit Mischgebieten
wurden weitere Gewerbeansiedlungen innerhalb des Ortes ermöglicht.
In
der Gemeinde wurde in den Straßenbau investiert: Kalkberger Straße,
Schöneicher Straße, Neuenhagener Chaussee, An der Reihe,
Dorfstraße, Friedrichshagener Straße, Rahnsdorfer Straße,
Raisdorfer Straße, Jägerstraße, Kieferndamm, Woltersdorfer Straße,
Stegeweg, Kirchstraße, Hannestraße, Walter-Dehmel-Straße,
Babickstraße, Am Rosengarten, Potsdamer Straße, Arndtstraße,
Neue watenstädter Straße, Friesenstraße, Körnerstraße,
Kreisverkehr, Brückenbauten usw.). Geh- und Radwege wurden
angelegt und über 2.000 Straßenlaternen neu aufgestellt. Der
Anschlussgrad bei der Schmutzwasserkanalisation wurde durch den
Wasserverband erfolgreich von 30 % auf heute 95 % erhöht. Die
Straßenbahn hat umfangreich modernisiert, sie befördert 1 Mio.
Fahrgäste jährlich. Ende 2005 soll der letzte Abschnitt der Schöneicher
Straße mit der neuen Straßenbahntrasse ausgebaut sein. Weitere
Straßenbauprojekte sind in der Planung.
Schöneiche
hat mit Nachruck in
Bildung und Erziehung investiert und deshalb Schulen und
Kindertagesstätten erweitert, instand gesetzt und modernisiert.
Eine moderne Musikschule für 400 Musikschüler wurde errichtet,
ein neuer Seniorenclub geschaffen, und das Freizeithaus Nest wurde
modernisiert. Denkmalobjekte (Heimathaus, ehemalige Schlosskirche,
Raufutterspeicher) wurden saniert.
Auch
der Neubau des Feuerwehrgerätehauses ist eine dringend
erforderliche Infrastrukturmaßnahme, die jetzt endlich mit Fördermitteln
realisiert werden kann.
Die
Gemeinde hat keine bürokratischen Hindernisse geschaffen für
mittelständische Betriebe, dafür hat die Gemeinde keine
Kompetenz. Die schlechte Mittelstandspolitik wurde bereits in den
80er und 90er Jahren unter Kanzler Kohl gemeinsam mit der FDP
gemacht. Leider muss die SPD heute das ausbaden, was CDU und FDP
damals uns allen eingebrockt haben.
Schöneiche
hat auch in den Tourismus investiert. Der Kleine Spreewald Park
ist eine allgemein anerkannte besondere Attraktion mit sehr vielen
Besuchern aus der Region und darüber hinaus. In der ehemaligen
Schloßkirche finden jährlich über 100 Eheschließungen statt.
Leider mussten die eingeplanten Mittel für die Straßenbau
gestrichen werden, weil die Landesregierung aus SPD und CDU die
investiven Zuweisungen auch für Schöneiche erheblich reduziert
haben. Der Kinderbauernhof wird jährlich von 10.000 Kindern aus
Berlin und der Region besucht, die Kulturgießerei ist ein
regional bedeutsames Kulturzentrum und die ehemalige Schloßkirche
bietet vielfältige attraktive Angebote. Das B 1 Sport- und
Freizeitzentrum im Gewerbegebiet hat jährlich weit über 200.000
Besucher und einen Einzugsbereich von 500.000 Haushalten.
Schöneiche
ist auf einem sehr guten Weg und die bisherige Kommunalpolitik
fand bei der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger stets eine hohe
Anerkennung.
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