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10.08.2004

 

Das muss mal gesagt werden! 

In Kümmels Anzeiger gab es vom früheren Vorsitzender der Schöneicher CDU mehrere Leserbriefe zum Thema "Aufbau Schöneiche“. Diese Diskussion soll versachlicht werden, da Herr Hüchtker mit der Geschichte unserer Gemeinde nicht vertraut ist und den Zustand der Gemeinde sehr fehlerhaft darstellt. Unsere Gemeinde hat erfolgreich in „harte“ und „weiche“ Standortfaktoren investiert und bei einer sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltspolitik die richtigen Prioritäten gesetzt. Die Einwohnerzahl ist von 8.000 auf fast 12.000 angestiegen. Die Zahl der Gewerbebetriebe konnte von 56 auf heute 950 und die Zahl der Wohnungen von 3.250 auf 5.500 erhöht werden. Unser Ort ist ein attraktiver Wohn- und Gewerbestandort.

1990 gab es gravierende Mängel in der Infrastruktur, das ist unbestritten. Von diesen Mängeln wurden in gemeinsamen Anstrengungen durch eine zukunftsorientierte Kommunalpolitik sehr viele beseitigt.

In Schöneiche wurde seit 1991 erheblich in die Infrastruktur investiert, sowohl privat (Telekom, EWE, e.dis, e-plus, Sparkasse, Beamtenwohnungsverein, Plus, Edeka, Aldi, Lidl, Demos, Handwerk, Einzelhandel, Handel, Dienstleister, Grundstückseigentümer) als auch öffentlich (Gemeinde, Landkreis und Land).

Die Gemeinde hat sofort 1991 ein neues Gewerbegebiet geplant und gemeinsam mit den privaten Investoren 1995/96 erschlossen, es ist heute zu 70 % entwickelt. Durch Bebauungspläne mit Mischgebieten wurden weitere Gewerbeansiedlungen innerhalb des Ortes ermöglicht.

In der Gemeinde wurde in den Straßenbau investiert: Kalkberger Straße, Schöneicher Straße, Neuenhagener Chaussee, An der Reihe, Dorfstraße, Friedrichshagener Straße, Rahnsdorfer Straße, Raisdorfer Straße, Jägerstraße, Kieferndamm, Woltersdorfer Straße, Stegeweg, Kirchstraße, Hannestraße, Walter-Dehmel-Straße, Babickstraße, Am Rosengarten, Potsdamer Straße, Arndtstraße, Neue watenstädter Straße, Friesenstraße, Körnerstraße, Kreisverkehr, Brückenbauten usw.). Geh- und Radwege wurden angelegt und über 2.000 Straßenlaternen neu aufgestellt. Der Anschlussgrad bei der Schmutzwasserkanalisation wurde durch den Wasserverband erfolgreich von 30 % auf heute 95 % erhöht. Die Straßenbahn hat umfangreich modernisiert, sie befördert 1 Mio. Fahrgäste jährlich. Ende 2005 soll der letzte Abschnitt der Schöneicher Straße mit der neuen Straßenbahntrasse ausgebaut sein. Weitere Straßenbauprojekte sind in der Planung.

Schöneiche hat mit Nachruck  in Bildung und Erziehung investiert und deshalb Schulen und Kindertagesstätten erweitert, instand gesetzt und modernisiert. Eine moderne Musikschule für 400 Musikschüler wurde errichtet, ein neuer Seniorenclub geschaffen, und das Freizeithaus Nest wurde modernisiert. Denkmalobjekte (Heimathaus, ehemalige Schlosskirche, Raufutterspeicher) wurden saniert.

Auch der Neubau des Feuerwehrgerätehauses ist eine dringend erforderliche Infrastrukturmaßnahme, die jetzt endlich mit Fördermitteln realisiert werden kann.

Die Gemeinde hat keine bürokratischen Hindernisse geschaffen für mittelständische Betriebe, dafür hat die Gemeinde keine Kompetenz. Die schlechte Mittelstandspolitik wurde bereits in den 80er und 90er Jahren unter Kanzler Kohl gemeinsam mit der FDP gemacht. Leider muss die SPD heute das ausbaden, was CDU und FDP damals uns allen eingebrockt haben.

Schöneiche hat auch in den Tourismus investiert. Der Kleine Spreewald Park ist eine allgemein anerkannte besondere Attraktion mit sehr vielen Besuchern aus der Region und darüber hinaus. In der ehemaligen Schloßkirche finden jährlich über 100 Eheschließungen statt. Leider mussten die eingeplanten Mittel für die Straßenbau gestrichen werden, weil die Landesregierung aus SPD und CDU die investiven Zuweisungen auch für Schöneiche erheblich reduziert haben. Der Kinderbauernhof wird jährlich von 10.000 Kindern aus Berlin und der Region besucht, die Kulturgießerei ist ein regional bedeutsames Kulturzentrum und die ehemalige Schloßkirche bietet vielfältige attraktive Angebote. Das B 1 Sport- und Freizeitzentrum im Gewerbegebiet hat jährlich weit über 200.000 Besucher und einen Einzugsbereich von 500.000 Haushalten.

Schöneiche ist auf einem sehr guten Weg und die bisherige Kommunalpolitik fand bei der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger stets eine hohe Anerkennung.

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