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Gefahrenabwehrplan Hochwasser
Der Bürgermeister
ist jetzt damit beauftragt, für Schöneiche einen
„Gefahrenabwehrplan Hochwasser“ zu erarbeiten. Das beschloss
der Hauptausschuss der Gemeinde auf Antrag der Fraktion SPD/Neues
Forum in der Gemeindevertretung Schöneiche.
SPD/NF-Fraktionsvorsitzende
Helga Düring erläuterte, dass die starken Regenfälle am 12.
August in Schöneiche gezeigt haben, dass auch hier immer noch
Hochwassergefahr droht. An diesem Tage waren einige Straßen überschwemmt,
auch Keller liefen voll. Nur wenig mehr Regen hätte zu weiteren
Überschwemmungen und Schäden geführt.
Der
Grabenschaubeauftragte der Gemeinde, Helmut Schulze, berichtete
auf dem Hauptausschuss über frühere Hochwasser in der Gemeinde
in den 40er, 70er und 80er Jahren des vorigen (20.) Jahrhunderts,
als einige Straßen mit Booten befahren werden konnten. Dabei ist
die neue Erkenntnis dieses Jahres, dass Gefahr nicht nur durch die
sogenannten Winterhochwasser (Schneeschmelze, Eisgang) droht,
sondern auch durch Starkregen verursachte Sommerhochwasser.
Vor
diesem Hintergrund soll nun ein Plan erarbeitet werden, um Gefahr
von Mensch und Eigentum abzuwenden. Er muss sowohl
organisatorische Festsetzungen für den Hochwasserfall treffen,
als auch bauliche Maßnahmen festlegen, die dem Hochwasserschutz
dienen. Vor diesem Hintergrund wurde auch kritisch darauf
hingewiesen, dass es immer wieder Grundstückseigentümer gibt,
die die auf ihren Grundstücken vorhandenen (Hochwasserschutz-) Gräben
zuschütten oder kanalisieren und befestigen, was die
Schutzfunktion der Anlagen stark beeinträchtigt.
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